IT-Defense 2020Round Tables

Round Tables

Ein wichtiger Aspekt bei einem Fachkongress ist nicht nur die Qualität der Referenten, sondern auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmern in ähnlichen Positionen und mit ähnlichen Problemen. Die IT-Defense bietet einen expliziten Rahmen zur Diskussion mit anderen teilnehmenden Security-Profis. 

In kleinen Gruppen können eigene Probleme und tiefergehende Fragen erörtert werden. Dazu stehen die Referenten der IT-Defense als Moderatoren zur Verfügung, es können aber auch spontan eigene Themengruppen gebildet werden.

Am Freitag, den 7. Februar 2020 stehen 5 parallele Round-Table-Diskussionen zur Verfügung.
 

Risk Perception und Cyber Resilience - Wie wir Risiken wahrnehmen und welche tatsächlich existieren – Volker Kozok

In einem Impulsvortrag werden aktuelle Bedrohungen und Risiken sowie die Reaktionen im medialen und politischen Raum vorgestellt. Dabei werden auch verschiedene Cyberinitiativen zur Digitalisierung und zur Verbesserung der Cyber Resilience kritisch beleuchtet.

In dem anschließenden Round-Table werden folgende Fragen diskutiert:

  • Sind die Risiken tatsächlich größer geworden oder nur moderner?
  • Gibt es so etwas wie Cyber Resilience überhaupt?
  • Wie kann der Laie tatsächliche von gefühlten Risiken unterscheiden und wie kann er die Kritikalität bewerten?
  • Fragen sie einen Politiker, einen CISO und einen Polizeibeamten nach den größten Risiken, welche Antworten bekommen Sie?
  • Die Daten sind da, wir sehen sie nur nicht. Helfen uns Cyber Intelligence Tools weiter oder beeindrucken wir mit den Dash-Boards nur das Management?
  • Industrie 4.0, Verwaltung 3.0, Schule 2.0 und Sicherheit 1.0 - wo stehen wir?
  • Kann Cybersicherheit nicht auch ein Motor sein statt nur als Bremse wahrgenommen zu werden?
     

Incident Response plan to cover SE & physical attacks - Jayson E. Street
 

Incidence Response & was wir von Feuerwehr und Rettungsdienst lernen können - Stephan Gerling

Heute geht Stephan Gerling in seinem Vortrag auf die Gemeinsamkeiten im Rettungswesen und im Notfall-Krisen-Management ein. Wie sollte ein Einsatzleiter ticken, welche Voraussetzungen werden benötigt, wie trainieren Rettungskräfte und was können wir von diesen lernen.

Wir werden feststellen, dass es viele Gemeinsamkeiten zwischen Incident Response und Rettungswesen gibt und lernen an Beispielen, dass ein Notfall mit dem entsprechenden Training und Vorbereitungen nicht im Chaos endet. Viele Parallelen kommen dabei zu Tage und einiges wird leider bis heute nicht in den Firmen umgesetzt bzw. eher als nicht notwendig und / oder Kostenfaktor betrachtet. Dabei ist gerade die Vorarbeit so wichtig, um später den Notfall koordiniert abzuarbeiten und nicht die wenige Zeit mit Dingen zu vergeuden, die im Vorfeld hätten organisiert werden können. Der Vortrag ist gefüllt mit Beispielen aus dem Einsatzalltag eines Feuerwehrmanns mit langjähriger Erfahrung.